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Trading-Glossar
Die wichtigsten Trading-Begriffe von A bis Z – kurz und verständlich erklärt.
Grundlagen
- Bid & Ask
- Bid = Preis, zu dem du verkaufen kannst; Ask = Preis, zu dem du kaufen kannst. Dazwischen liegt der Spread.
- Gap
- Eine Lücke im Chart, wenn der Kurs deutlich über oder unter dem vorherigen Schluss eröffnet – häufig nach News oder am Wochenende.
- Liquidität
- Wie leicht ein Instrument ohne großen Kurseinfluss gehandelt werden kann. Hohe Liquidität = enge Spreads und schnelle Ausführung.
- Long & Short
- Long = auf steigende Kurse setzen (kaufen). Short = auf fallende Kurse setzen (leerverkaufen).
- Lot
- Die Positionsgröße im Forex. 1 Standard-Lot = 100.000 Einheiten der Basiswährung; daneben Mini- (0,1) und Mikro-Lots (0,01).
- Pip
- Die kleinste übliche Kursbewegung im Forex – bei den meisten Paaren die 4. Nachkommastelle (0,0001), bei JPY-Paaren die 2. (0,01).
- Slippage
- Die Differenz zwischen erwartetem und tatsächlichem Ausführungskurs – tritt vor allem bei schnellen Märkten oder dünner Liquidität auf.
- Spread
- Die Differenz zwischen Geld- (Bid) und Briefkurs (Ask) – faktisch die Handelskosten je Trade. Enge Spreads sind günstiger.
- Tick
- Die kleinste mögliche Kursbewegung eines Instruments – vor allem bei Futures gebräuchlich. Jeder Tick hat einen festen Geldwert je Kontrakt.
- Volatilität
- Das Ausmaß der Kursschwankungen über eine Zeitspanne. Hohe Volatilität bedeutet größere Bewegungen – mehr Chance und mehr Risiko.
Geldkurs, Briefkurs
Kurslücke
Percentage in Point
Schlupf
Orders & Ausführung
- Limit-Order
- Eine Order, die erst zu einem bestimmten oder besseren Kurs ausgeführt wird. Garantierter Preis, aber keine garantierte Ausführung.
- Market-Order
- Eine Order, die sofort zum nächstbesten verfügbaren Kurs ausgeführt wird. Schnelle Ausführung, aber kein garantierter Preis (Slippage möglich).
- Stop-Loss
- Eine vordefinierte Order, die eine Position bei einem Verlustniveau automatisch schließt – das wichtigste Werkzeug der Risikokontrolle.
- Stop-Order
- Eine Order, die erst aktiv wird, wenn der Kurs ein Auslöseniveau erreicht – dann meist als Market-Order ausgeführt. Auch Basis des Stop-Loss.
- Take-Profit
- Eine vordefinierte Order, die eine Position bei einem Gewinnziel automatisch schließt.
- Trailing-Stop
- Ein Stop-Loss, der dem Kurs in Gewinnrichtung in festem Abstand nachgezogen wird, um Gewinne zu sichern und im Trend laufen zu lassen.
SL, Verlustbegrenzung
TP, Gewinnmitnahme
Risiko & Money-Management
- Chance-Risiko-Verhältnis
- Das Verhältnis von möglichem Gewinn zu riskiertem Verlust (z. B. 2:1). Ein gutes CRV erlaubt profitables Handeln auch bei Trefferquoten unter 50 %.
- Drawdown
- Der Rückgang des Kontos vom letzten Hoch bis zum Tief, meist in Prozent. Misst, wie tief eine Verlustphase ging.
- Hebel
- Ermöglicht das Steuern einer großen Position mit wenig Kapital. Vergrößert Gewinne UND Verluste gleichermaßen – ein zweischneidiges Schwert.
- Margin
- Der Kapitalbetrag, den der Broker als Sicherheit für eine gehebelte Position blockiert. Reicht sie nicht mehr, droht ein Margin Call.
- Positionsgröße
- Wie viel du in einem Trade einsetzt – abgeleitet aus Kontogröße, Risiko-Prozent und Stop-Abstand. Der Hebel der Risikokontrolle.
- Risk of Ruin
- Die statistische Wahrscheinlichkeit, das Konto durch eine Verlustserie zu sprengen. Sinkt stark mit kleinem Risiko je Trade.
CRV, Risk-Reward, RRR
Rückgang, Kapitalrückgang
Leverage, Margin-Hebel
Sicherheitsleistung
Ruinrisiko
Märkte & Instrumente
- CFD
- Ein Derivat, das die Kursdifferenz eines Basiswerts abbildet, ohne ihn zu besitzen – gehebelt handelbar, mit entsprechendem Risiko.
- Forex
- Der weltweite Devisenmarkt, an dem Währungen paarweise gehandelt werden (z. B. EUR/USD) – der liquideste Markt der Welt.
- Futures
- Standardisierte, börsengehandelte Terminkontrakte auf einen Basiswert (Index, Rohstoff …) mit festem Verfallsdatum und Kontraktgröße.
- Pip-Wert
- Der Geldwert einer Pip-Bewegung für deine Positionsgröße. Grundlage, um Risiko und Stop-Abstand in Euro/Dollar umzurechnen.
- Swap
- Die Zinsgutschrift oder -belastung für das Halten einer gehebelten Position über Nacht – ergibt sich aus der Zinsdifferenz.
Contract for Difference, Differenzkontrakt
FX, Devisenmarkt
Rollover, Übernachtzins
Analyse
- Indikator
- Eine aus Kursdaten berechnete Hilfsgröße (z. B. RSI, MACD, gleitender Durchschnitt), die Trend, Momentum oder Volatilität sichtbar macht.
- Support & Resistance
- Kurszonen, an denen Käufer (Support) bzw. Verkäufer (Resistance) wiederholt eingreifen. Wichtige Niveaus für Ein- und Ausstiege.
- Trend
- Die vorherrschende Kursrichtung: Aufwärtstrend (höhere Hochs/Tiefs), Abwärtstrend (tiefere Hochs/Tiefs) oder Seitwärtsphase.
- Volumen
- Die in einer Zeiteinheit gehandelte Menge. Steigendes Volumen bestätigt Bewegungen; fehlendes Volumen schwächt ihre Aussagekraft.
- Zeiteinheit
- Die Dauer, die eine einzelne Kerze abbildet (z. B. M5, H1, D1). Höhere Zeiteinheiten liefern verlässlichere, aber seltenere Signale.
Unterstützung, Widerstand
Timeframe, Zeitrahmen, TF
Bildung, keine Anlageberatung. Die Erklärungen sind vereinfacht und ersetzen keine eigene Recherche.